Holzbläserquintett

Termin

Sonntag, 29. Januar 2017 – 17 Uhr


Heili Rosin, Flöte
Vincent Maes, Oboe
Etele Dosa, Klarinette
Odile Meisterlin, Fagott
Konstantin Timokhine, Horn

Programm

Les Ballets Russes (in zum Teil eigenen Arrangements für Holzbläserquintett):

Anatoli Konstantinowitsch Ljadow, 8 Russian Folksongs (arr. Calmus)
Darius Milhaud, La cheminée du roi René
Igor Stravinsky,  Le Sacre du Printemps 24

PAUSE

Claude Debussy, Prelude „l’Apres midi d’un faune”
Maurice Ravel, Bolero

Die Künstler

Das Basel Philharmonic Quintet
wurde im Sommer 2013 aus hochkarätigen Musikern international gefragter Orchester wie dem Kammerorchester Basel, dem Baltic Sea Philharmonic Orchestra und dem Orchestre Symphonique de Mulhouse gegründet. Das erfolgreiche Ensemble konzertiert regelmässig an Festivals und Konzertreihen im In- und Ausland: Westspiele Zürich, Kultur im Ackermannshof Basel, Musik Anderswo in Baden-Württemberg, Pärnu Festival Estland. Der Erfolg basiert nicht nur auf dem spezifischen Repertoire für Bläserquintett, sondern auch auf den exklusiven sogenannten “Basel Phil Arrangements”, welche symphonische und kammermusikalische Meisterwerke in einem neuen Licht erscheinen lassen. Zu diesen Werken gehören unter anderem das Klavierkonzert in G und “Bolero” von Ravel, “Sacre du Printemps” von Stravinsky, Gershwins “Rhapsody in Blue”, mehrere Klavierkonzerte von Mozart und Dvoráks Amerikanisches Quartett. Einen grossen Namen hat sich das Basel Philharmonic Quintet auch durch seine unkonventionellen Education Projekte gemacht, besonders die von K. Timokhine und T. Vásárhelyi neu konzipierte “Greenpeace-Version” von Peter und der Wolf von Prokofieff – eine einzigartige Annäherung an die Klassische Musik, welche ebenfalls das Bewusstsein zur Umwelt vermittelt.

Heili Rosin, Flöte
Bereits mit 19 Jahren wurde Heili Rosin als Soloflötistin an die Estnische Nationaloper engagiert. Ihr Studium hat sie von der Estnischen Musikakademie nach Zürich geführt, wo sie derzeit bei Prof. Maria Goldschmidt studiert. Meisterkurse bei verschiedenen berühmten Flötisten wie z.B. Peter Lukas Graf, Kersten Mc Call oder Pirmin Grehl haben ihr Studium ergänzt. Die junge estnische Flötistin ist erste Preisträgerin von zahlreichen internationalen Musikwettbewerben wie dem Internationalen Wettbewerb “Renaissance” Armenien, dem estnischen Nationalwettbewerb Con Brio und dem Internationalen Karlis Strals Flötenwettbewerb. Seit 2011 ist Heili Rosin Soloflötistin des Baltic Youth Philharmonic Orchestra.Ausserdem spielt sie regelmässig mit dem MDR Leipzig, Järvi Festivalorchester, Gstaad Festival Orchestra und dem Estonian National Symphony Orchestra. Als gefragte Solistin tritt Heili Rosin regelmässig mit dem Tallinn Chamber Orchestra und Estonian National Symphony Orchestra auf. Seit 2014 gilt ihr Interesse auch vermehrt der Kammermusik, die sie als Mitglied vom neu gegründeten Philharmonischen Bläserquintett Basel zur Aufführung bringt.

Konstantin Timokhine, Horn
ist 1973 in Kiev (Ukraine) geboren. Bereits mit 7 Jahren wurde er in die Lyssenko Spezialmusikschule aufgenommen und studierte Horn, Violine und Klavier. Der junge Musiker begann sein Musikstudium am Tschaikovsky Konservatorium Kiev und führte es dann am Konservatorium Genf in der Schweiz weiter, wo er Horn bei Bruno Schneider, Dirigieren und Kammermusik studierte. Er schloss mit einem Solistendiplom mit höchster Auszeichnung ab. An der Hochschule für Musik und Theater Zürich nahm er ein weiteres Studium bei David Johnson auf und erhielt auch dort ein Solistendiplom. Weitere Studien für Barock- und Naturhorn folgten bei Glen Borling.Konstantin Timokhine gewann den 1. Preis am Internationalen Hornwettbewerb in Minsk (Weissrussland). Einen 1. Preis erhielt er auch am Wettbewerb CNEM Riddes (Schweiz). Mit 17 Jahren gab der virtuose Solist sein Debut mit dem Ukrainischen Jugendorchester auf einer Konzerttournée in Japan. Weitere erfolgreiche Auftritte als Solist mit verschie- denen Symphonieorchestern in Europa mit Hornkonzerten von W.A.Mozart, J.Haydn, L.Cherubini, R.Glière, E.Bozza and C.M.v.Weber. Weltweit tritt Konstantin Timokhine mit Kammermusikensembles auf wie dem Colorado String Quartet (USA), Ensemble Fidelio Genève, The Yofin EnsembleZürich, Swiss Chamber Brass, Basel Philharmonic Wind Quintet, Ensemble Contrechamps und Il Giardina Armonico. Nachdem er als Solo-Hornist im Kammerorchester Genf, Hornist im Orchester der Oper Zürich und Solo-Hornist im Symphonieorchester St.Gallen spielte, ist er heute Solo-Hornist im Kammerorchester Basel. Mit dem Kammerorchester Basel ist er mit weltberühmten Solisten und Dirigenten regelmässig auf Tournée und spielt in allen grossen Konzertsälen der Welt.

Odile Meisterlin, Fagott
Die aus Mulhouse (F) stammende Fagottistin begann ihr Studium in Colmar und führte es am Conservatoire National Supérieure in Paris weiter, wo sie bei Gilbert Audin studierte und ihr Solistendiplom mit Auszeichnung abschloss. Am Internationalen Fagottwettbewerb Düsseldorf war sie Preisträgerin. Es folgten Radio- und Fernsehauftritte bei Radio France. Odile spielte bereits in diversen philharmonischen Orchestern wie Radio France, Luxembourg, Strasbourg, sowie dem Orchestre du Capitole Toulouse, Orchestre National de France und dem Orchestre de l’Opéra de Paris. Seit 2010 ist sie Solo- Fagottistin des Orchestre Symphonique de Mulhouse.

Etele Dosa, Klarinette
studierte an der Musikakademie Budapest und an der Hochschule für Musik Basel bei François Benda, sowie historische Klarinette bei Lorenzo Coppola an der Schola Cantorum Basiliensis bei Pierre-André Taillard. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe wie „Dos Hermanas“ (Sevilla), „Caltnissetta“ und „Città di Carlino“ (Italien). 2005 gewann er den 1. Preis im Wettbewerb der Basler Orchestergesellschaft. Er trat als Solist mit Klarinettenkonzerten von Süssmayr und Mozart u.a. mit dem Lukas Barockorchester Stuttgart, mit dem Capriccio Barockorchester im Stadtcasino Bern und im KKl Luzern auf, sowie mit der Sinfonia Amadei beim Musikfestival Badrutt’s Palace in St. Moritz. Sein besonderes Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik, so hat er mit György Kurtàg, Heinz Holliger, Peter Eötvös, Klaus Huber, Thüring Bräm und Rudolf Kelterborn gearbeitet. Er musiziert kammermusikalisch mit verschiedenen Ensembles wie den Kammersolisten Zug, den Chaarts Chamber Artists, sowie auch mit Barockensembles wie La Scintilla, Clarimonia Bamberg, Ensemble Baroque de Léman und La Cetra. Seit November 2010 ist er festes Mitglied des Kammerorchester Basel.