Ensemble CLAREZZA

Termin

Sonntag, 18. März 2018 – 17 Uhr

Julia Müller-Bohn, Klarinette und Bassklarinette
Christoph Müller, Klarinette
Solo-Klarinettist der Bamberger Symphoniker
Andrea Steinberg, Klarinette und Bassetthorn
Claudia Mendel, Klarinette und Es-Klarinette

Programm

W.A. Mozart

  • Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“
  • Arie der Königin der Nacht „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“

J.S. Bach – Die Kunst der Fuge

  • Contrapunctus I – IV – X – IX

W.A. Mozart „Salzburger Sinfonie“ Nr.1 D-Dur, KV 136

  • Allegro
  • Andante
  • Presto

PAUSE

W.A. Mozart

  • Ouvertüre zur Oper „Don Giovanni“

J.S. Bach

  • Fuge g-moll

James Waterson (1834-1893) „Grand Quartet“ für 3 Klarinetten und Baßklarinette

  • Allegro sostenuto-Allegro marziale pomposo e con fuoco
  • Allegro ma non troppo
  • Andantino
  • Allegretto-Allegro marziale e ben marcato

Die Künstler

DAS QUARTETT

Die vier Klarinettisten des ensemble clarezza lernten sich während ihres gemeinsamen Studiums an der Musikhochschule Weimar kennen. Jede und jeder einzelne von ihnen hatte damals schon eine exzellente Ausbildung genossen, in diversen Landes- und Bundesjugendorchestern, nationalen und internationalen Studentenorchestern die große symphonische Literatur kennengelernt, war kammermusikalisch erfahren und als Solist erfolgreich. Inzwischen sind alle vier als Orchestermusiker tätig und dabei glücklicherweise gemeinsam ins Frankenland geraten.

Christoph Müller ist Soloklarinettist der Bamberger Symphoniker, Claudia Mendel stellvertretende Soloklarinettistin am Mainfrankentheater Würzburg. Auch Andrea Steinberg und Julia Müller-Bohn, die Soloklarinettistin bei der Nordwestdeutschen Philharmonie ist, sind regelmäßig bei den Bamberger Symphonikern zu Gast. Um neben dem Orchesterspiel aber das intensive und initiative kammermusikalische Arbeiten immer wieder zu genießen zu können, gründeten die vier Musiker das Ensemble Clarezza.

Die gemeinsame Ausbildung bei Prof. Martin Spangenberg schuf dabei die ideale Grundlage, um klanglich und interpretatorisch verschmelzen zu können und zu besonders stimmigem musikalischen Ausdruck zu gelangen. Die Quartettbesetzung, bei der teilweise die ganze Klarinettenfamilie von der hohen Es-Klarinette über die gewöhnliche B-Klarinette und das sonst selten verwendete Bassetthorn bis zur profunden Bassklarinette zum Einsatz kommen, ermöglicht facettenreiche und üppige Klangfarben. Die Auswahl der Werke ist bewusst sehr breit gestaltet. Arrangements verschiedenster Kompositionen eröffnen die Möglichkeit, auch Musik aus Epochen, die der Klarinette sonst verschlossen blieben, wie zum Beispiel dem Barock, zu erobern.